Projekt PFLEGEKRAFT

Projekt "PFLEGEKRAFT"

Ein betriebliches Gesundheitsförderungsprogramm
für Beschäftigte in der Pflege und Betreuung in Wien

Teilnehmende Organisationen:
Caritas Wien, ESRA, Wiener Hilfswerk, Care Systems, SMIR

Externe BeraterInnen: IBG und Gruppe FIT-VITAL


Ausgangslage
„Steigender Arbeitsdruck,… Hohe Burnout-Gefahr, physische und psychische Belastungen sowie eine sehr hohe Teilzeitquote kennzeichnen die Arbeit in Pflegeberufen. Gleichzeitig steigt der Bedarf an Pflegepersonal. ... Dafür braucht es … Arbeitsbedingungen, die nicht krank machen", so ÖGB-Landesvorsitzender Dr. Johann Kalliauer in einer Aussendung des ÖGB vom 24.2.2011. (http://alturl.com/3oper)

Ausgehend von dem mit dem 1. Preis für Betriebliche Gesundheitsförderung ausgezeichneten „Modellprojekt in der mobilen Pflege und Betreuung“ bei der Volkshilfe Wien sollen die erprobten und gelungenen BGF Maßnahmen nun auf die teilnehmenden Organisationen transferiert sowie durch die Gewinnung von Lerneffekten auf hohem Level weiterentwickelt werden.

Auch werden Erfahrungen und Ergebnisse aus weiteren Projekten wie z.B. aus dem IBG-Projekt „Meisterhafte Pflegekunst - Gesundheitsgerechte Karriere im Pflegeberuf“ einfließen. Dieses hatte im Jahr 2000 zum Ziel, gesundheitsgerechte Karrieremodelle zu entwickeln, um einen gesunden und sinnerfüllten Verbleib im Pflegeberuf zu ermöglichen.


Zielgruppe Pflege und Betreuung
Oben genannte fünf Wiener NPO’s haben eine Arbeitsgemeinschaft gegründet, die sowohl Klein- als auch Mittelbetriebe, zentrale und dezentrale Strukturen und verschiedene Berufsgruppen umfasst. Trotz dieser unterschiedlichen Strukturen arbeiten die MitarbeiterInnen dieser Organisationen oft am selben Klienten zusammen. Als Projektleiter und Koordinator der Arbeitsgemeinschaft wurde Martin Glashüttner verpflichtet, der auch das bereits erwähnte Pilot-Projekt mit der Volkshilfe Wien in Zusammenarbeit mit IBG und der Gruppe FitVital erfolgreich geleitet hat. Die Basis des betrieblichen Gesundheitsförderungsprojektes bilden die Qualitätskriterien der Gesundheitsförderung. Im Speziellen sollen die Partizipation der Zielgruppen, die gesundheitliche Chancengleichheit sowie die Nachhaltigkeit der Veränderungen im Vordergrund.


Ziele
Wichtigstes Ziel ist die effiziente und professionelle Implementierung Betrieblicher Gesundheitsförderung auf breiter Basis in der Pflege und Betreuung in Wien.
Erhalt der Arbeitsfähigkeit der MitarbeiterInnen bis zur Pensionierung
Reduktion von Fehlzeiten, Krankenstandskosten und Fluktuation
Verbesserung des Wohlbefindens am Arbeitsplatz
Besserer Umgang mit den hohen psycho-sozialen Belastungen
Übertragung von vorhandenen BGF-Erfahrungen
Bedürfnisorientierte Maßnahmen
Schaffung eines verbesserten Berufsbildes in der Selbstwahrnehmung und in der Öffentlichkeit


Effizienz
Mit der Gründung einer ARGE zur Durchführung des Projektes sollen Lerneffekte genützt, gemeinsame Ressourcen effizient ausgeschöpft und die Kosten und Aufwendungen der Verwaltung und Organisation drastisch minimiert werden.

Fakt ist, dass durch die innovative und effiziente Gestaltung dieses Projektes die Kosten pro MitarbeiterIn für vergleichbare Projekte deutlich unterboten werden und dabei mit höherer Qualität der Umsetzung zu rechnen ist. Als wichtigste Fördergeber sind der Fonds Gesundes Österreich für die Förderung der Prozesskosten des Projektes sowie die Wiener Gebietskrankenkasse für die Förderung von Maßnahmen im Verhaltensbereich zu nennen. Weitere Fördergeber für die Umsetzungsphase sind bereits angefragt und werden nach Konzeption der Maßnahmen als Förderpartner für einzelne Bausteine (z.B. bestimmte Schulungen) eingebunden.

finanziert durch

WGKK

Gesundheitsministerium für Gesundheit

Gesundheit Österreich GmbH

Fonds Gesundes Österreich

Privatpersonen
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